5 Giftige Nahrungsmittel und ihre Alternativen

Ernährungsgewohnheiten umzustellen, ist zugegeben nicht ganz leicht.

Ich trank Kaffee am frühen Morgen auf nüchternen Magen, dazu rauchte ich eine Zigarette und am Abend kam das Glas Rotwein für die Entspannung.

Tagsüber ging ich in die nächste Bäckerei, wenn der Hunger groß war und das Mittagessen in der Kantine noch auf sich warten ließ. Mir ging es immer schlechter.

Ich war müde, meine Leistungen fielen ab. Ich fing an, im Internet zu recherchieren und kam zu erstaunlichen Einsichten.

1. Zucker macht nur kurzzeitig glücklich

Die gute Nachricht zuerst. Zucker macht glücklich, allerdings hält die Wirkung nicht lange an.

Zucker peitscht den Insulinspiegel kurzzeitig nach oben, bringt Energie, die kurze Zeit später komplett wieder abfällt, weil der Blutzuckerspiegel drastisch nach unten sinkt.

Zucker macht im wahrsten Sinn des Wortes abhängig. Man braucht immer mehr. Ich habe meine Alternativen zum Zucker gefunden, nehme

  • Honig
  • Algavendicksaft
  • Xylit oder
  • Ahornsirup

Und eine neue Erkenntnis: auch Obst sättigt und ist süß. Hier eignen sich insbesondere Beeren, da ihr glykämischer Index gering ist.

Speisen schmecken nach ein paar zuckerfreien Tagen übrigens auch so. Einfach natürlich!

2. Gluten zerstört die Darmflora

Auch Gluten vermeide ich mittlerweile. Ein aufgeblähter Bauch, Magen-Darm-Probleme haben mich veranlasst, Gluten aus meiner Ernährung zu streichen.

Glutenhaltige Getreide fördern eine chronische Übersäuerung und bewirken eine Zerstörung der Darmflora. Damit schaffen sie eigenständig die Voraussetzung für eine Glutenunverträglichkeit.

Mittlerweile gibt es glutenfreie Produkte zu kaufen.

  • Hirse
  • Buchweizen
  • Amaranth
  • Quinoa
  • WildreisZum Stärken von Speisen eignen sich:
  • Reismehl
  • Maisstärke
  • Mandel- oder Kokosmehl

Diese Produkte sind unbedenklich und schädigen nicht den Organismus.

3. Salz ist inhaltsleer

Das beliebte Koch- und Speisesalz ist in allen Fertigprodukten enthalten, aber auch im Bäckerbrot, in Wurst und Käse und in allen Konserven.

Durch aufwändige industrielle Verarbeitung, gebleicht, gesiedet und gereinigt, wird es zum Industriesalz.

Anstelle von Mineralstoffen wie Magnesium und Kalium enthält es Anti-Klumpmittel wie zum Beispiel Aluminiumhydroxid. Jod- und Fluorverbindungen werden für eine vermeintliche Prophylaxe (Karies und Schilddrüsenerkrankungen) zugefügt.

Gute Alternativen sind:

  • Kräuter wie Thymian, Basilikum, Kerbel, Rosmarin und viele mehr
  • pinkfarbenes Himalayasalz
  • naturbelassene Meersalze
  • Kristallsalze
  • Ur- bzw. Steinsalze und
  • Fleur de Sel

4. Kuhmilch für Kälber

Milch und daraus hergestellte Produkte übersäuern den Körper ebenfalls. Trotzdem ist gängige Meinung, ein Konsum von Milch würde dem Risiko von Osteoporose entgegenwirken.

Osteoporose weist auf einen Mangel an Mineralstoffen hin, der durch Kaffee, Cola, Backwaren, Süßigkeiten, Wurst erst aufgetreten ist.

Kalzium ist ebenso in Kohlarten und Nüssen enthalten.

Und für den Kaffee oder das basenfreie Müsli eignen sich:

  • Reis- oder Hafermilch
  • Soyamilch
  • Mandelmilch
  • Kokosmilch

Die Milchlieferanten aus Getreide und Nüssen sind weitaus gesünder.

Das Letzte, was ich aus meinem Leben verbannt habe, sind Zigaretten, Kaffee und Alkohol. Leider gibt es keine wirklichen Alternativen, die für das eine oder andere in Frage kämen.

Mein Weg zu den grünen Smoothies hat mir allerdings geholfen, nach und nach bei den gängigen Drogen Verzicht zu üben.

Grüne Smoothies am frühen Morgen machen wach, beleben und schmecken.

5. Getreide sind die Auslöser von Erkrankungen und Allergien

Da Getreide ein kohlenhydratreiches, schleimbildendes Lebensmittel ist, das eine unverdaute Stärkeablagerung nicht vollständig verhindert, kann es zu gesundheitlichen Komplikationen kommen.

So können z. B. Krankheitsbilder wie Asthma und Schnupfen, aber auch Zöliakie entstehen. Denn Getreide – mit Ausnahme von Dinkel und Hirse – produzieren viel Säure.

Dies führt dazu, dass zur Neutralisierung der für die Knochen wichtige Mineralspeicher angegriffen wird und somit Hüft- und Kniegelenkoperationen zur Folge haben können.

Und auch Pollenallergiker, die auf Dinkel- und Gerste- oder auch auf Hafer-, Hirse-, Mais- und Reispollen allergisch sind, können z. B. durch Weizenbeigabe in der Nahrung allergische Reaktionen verspüren.

Zöliakie – Eine Autoimmunreaktion bei Glutenunverträglichkeit

Die Zöliakie tritt hauptsächlich bei Erwachsenen auf und tritt häufiger auf als bisher angenommen wurde.

Da noch nicht geklärt werden konnte, woher diese Erkrankung kommt, kann man ihr auch leider nicht vorbeugen. Allerdings ist zu beachten: sollte ein naher Familienangehöriger an Zöliakie erkrankt sein, ist es ratsam aus Gründen der Vorsicht einen Arzt zu konsultieren.

Sollte ein Elternteil von der Krankheit betroffen sein, empfehlen zahlreiche erfahrene Mediziner das Kind bis zum sechsten Lebensmonat zu stillen. Dies verhindert beim Säugling den zu frühen Kontakt mit Gluten. Mittlerweile überprüfen erfahrene Forscher mittels aufwändiger Langzeitstudien, ob durch eine gezielte Gluteneinführung in die tägliche Ernährung diese Krankheit reduziert werden kann.

Pseudogetreide werden immer beliebter

Da die meisten Pseudogetreide keine Gluten enthalten, können sie für Diäten – wie z. B. bei der Zöllakie – als Nährstoff verwendet werden. Weil der für das Backvolumen zuständige Klebereiweiß fehlt, sind sowohl Buchweizen als auch Quinoa und Amaranth nur mäßig fürs Backen geeignet.

Jedoch kann man, wenn man sie als Mehlbeimischung – z. B. im Anteil von 20 % bis 30 % – sowohl zu Dinkel- als auch zu Weizenmehl bei nahezu allen Teigarten hervorragende Backergebnisse erreichen.

Die Pseudogetreide sind u. a. eine beliebte Zutat bei Gemüsepfannen und Eintöpfen. Außerdem werden Grieß, Grütze und Süßspeisen aus ihnen hergestellt. Ebenso werden sie für die Herstellung von Grieß, Grütze und den von vielen geschätzten Amaranthpopps verwendet.

Obwohl sowohl Amaranth und Buchweizen als auch Quinoa nicht zum Getreide zählen, verfügen sie über die nahezu gleiche Verarbeitungsmöglichkeiten und annähernd gleiche Inhaltsstoffe.

Bei Getreide zählt: Weniger ist mehr!

Zwar riecht das frische Brot wunderbar, aber es ist zumeist mit chemischen Zusätzen versetzt.

Unter anderem ist dies auch der Grund, warum Brot auf der Liste unserer Grundnahrungsmittel keinesfalls auf Nummer eins stehen sollte.

Dies ist besonders für Betroffene einer Verschleimung in den Atemwegen, einer Weizenallergie sowie Zöliakie ein hilfreicher Tipp.

Amaranth, das Inkagetreide

Das zu den Fuchsschwanzgewächsen gehörende Amaranth wurde schon bei den Aztheken und Inkas als Nahrungsmittel benutzt. Daher wird es auch häufig als Inkagetreide bezeichnet. Es liefert dem Körper Kohlenhydrate sowie Alpha- und Linol-Linolensäure.

Außerdem weist das Getreide einen hohen Squalen- sowie Eisen-, Magnesium- und Calciumgehalt auf und enthält zahlreiche Essential-Aminosäuren wie z. B. Lysin. Jedoch ist zu beachten, dass Amaranth Gärstoffe enthält und deshalb Kindern unter zwei Jahren nicht zum Verzehr angeboten werden sollte.

Buchweizen verfügt über einen hohen Flavonoidengehalt

Der ursprünglich aus Zentralasien angebaute Buchweizen zählt zu der Gattung der Knöterichgewächse. Er verfügt über einen hohen Flavonoidengehalt.

Dieser wirkt sich vor allem schützend auf unsere Blutgefäße aus. Der Buchweizen schmeckt leicht nussig und verfügt über einen hohen Gehalt an gesunden B- und E-Vitaminen, den Essentiell-Aminosäuren Tryptophan und Lysin sowie zahlreichen wichtigen Mineralstoffen.

Quinoa ist eines der weltweit ältesten Nahrungsmittel

Der zu den Gänsefußgewächsen zählende Quinoa wird auch Reismelde genannt und ist hauptsächlich in Südamerika beheimatet. Neben der wertvollen Alpha-Linolensäure enthält dieses Pseudogetreide auch das zu den lebenswichtigsten Aminosäuren zählende Lysin sowie eine beachtliche Menge an Eisen und Magnesium.

Allerdings sollte Quinoa wegen seines anzunehmenden – zwar geringen – Anteil an Saponinespuren Kindern unter zwei Jahren nicht zum Verzehr gereicht werden.

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Ich bin John. 2016 habe ich eine Ausbildung zum Gesundheits- und Vitalkostberater absolviert. Viele Jahre litt ich unter hohem Blutdruck und den damit einhergehenden Belastungen, bis ich auf vitalstoffreiche vegane Ernährung umgestellt habe und anfing mehr Sport zu treiben. Seit dieser Kehrtwendung fühle ich mich wie neu, glücklich und voller Energie und Tatendrang.

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